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[03-07-07 • Markus Stolpmann
Tags: betriebsführungmarketingausbildung


Gäste bestellen vermehrt Leitungswasser. Dabei steht nicht immer der Spargedanke im Vordergrund, sondern häufig einfach der Wunsch nach kohlensäurefreien Durstlöschern. Einige Gastronomen sind dazu übergegangen, für Leitungswasser einen geringen Preis für den Aufwand zu berechnen, was sich aber im Umsatz bestenfalls neutral niederschlägt. Der österreichische Mineralwasserproduzent Vöslauer bietet Gastronomen Argumentationshilfen und Serviceleistungen, um den durstigen Gast von einer regulären Getränkebestellung zu überzeugen.




Was tun gegen Bestellung von Leitungswasser? Der Getränkehersteller Vöslauer unterstützt mit Argumenten und Angeboten.




Wasser ist nicht gleich Wasser

Leitungswasser macht heute, so ein Hinweis auf der Unternehmenswebsite, in manchen Betrieben bis zu 30 Prozent des Wasserabsatzes aus. Welche Größenordnungen an Leitungswasserbestellungen zusammenkommen, kann mit dem „Leitungswasserzähler“ von Vöslauer festgestellt werden. So werden Mitarbeiter dafür sensibilisiert, wie viel Umsatz ihnen entgeht, wenn sie nicht aktiv Mineralwasser anbieten.

Dabei ist der Wasserzähler nur der Einstieg in die Bewusstseinsbildung. Im Rahmen der Aktion „Das Wasser zum Essen. Fragen nicht vergessen! Mit oder ohne?“ hat das Unternehmen seit 2005 österreichweit 15.500 Betriebe besucht. Dabei konnten laut Vöslauer 7000 Unternehmen überzeugt werden, die seither ihre Umsätze mit Wasser um bis zu 20 Prozent gesteigert haben. In der „Vöslauer Akademie“ können Servicemitarbeiter trainieren, wie sie Produkte aktiv anbieten und damit nicht nur ihren Umsatz, sondern auch die Zufriedenheit der Gäste steigern.

Attraktive Flaschengrößen und Designs, Tischaufsteller, Flaschenkühler etc. unterstützen die Gastronomen bei Aktionen wie „Das Wasser zum Wein“, „Das Wasser zum Kaffee“, „Das Wasser zum Essen“. Informationen und Verkaufsargumente sind auf der Website (Bereich Gastronomie) offen zugänglich.

http://www.voeslauer.com


Fazit

Dieses Beispiel zeigt sehr gut, wie durch Bewusstseinsbildung Mehrverkäufe und relevante Umsatzsteigerungen angestoßen werden können. Die Initiative des Getränkelieferanten führt zu einer Win-Win-Situation für beide Partner, die Gäste werden entsprechend besser serviciert und das Know-how, das den Mitarbeitern hier vermittelt wird, lässt sich auch auf andere Produkte umlegen.


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