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[01-07-07 • Karina Matejcek
Tags: marketingkonzeptetrends


Der alle zwei Jahre vergebene österreichische Tourismus-Staatspreis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Garten Eden Österreich“. Damit sollte das park- und gartentouristische Potenzial Österreichs hervorgehoben werden. Über 50 Projekte mit insgesamt mehr als 70 Gärten, welche die Symbiose Garten/Park und Tourismus für sich nutzen und die Positionierung Österreichs als Gartenland unterstreichen, wurden zum Wettbewerb eingereicht.




Die Preisträger des österreichischen Staatspreises für Tourismus 2007 überzeugen durch Innovation und Nachhaltigkeit.




Staatspreis: Garten Eden Österreich

Eine unabhängige Fachjury unter der Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit nahm die umfassende Evaluierung und Bewertung der Projekte vor. Preisträger sind der Verein Kamptalgärten in Niederösterreich in der Kategorie „Touristische Besuchs- und Ausflugsziele“, das Alpine Gartenparadies im Alpenresort Schwarz in Mieming/Tirol in der Kategorie „Hotellerie und Gastronomie“ sowie das Kräuterdorf Irschen in Kärnten in der Kategorie „Kommunale & regionale Park/Gartenprojekte und Initiativen“.

Auszeichnungskriterien für den Tourismus-Staatspreis waren u.a. die wirtschaftliche und touristische Nachhaltigkeit sowie der Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung und Verbesserung der touristischen Angebotsstrukturen. Weiters flossen der Innovations- und Vorbildcharakter des Projektes, die Breitenwirksamkeit der Parks/Gärten und die gartenspezifische Aufbereitungsqualität in die Bewertung mit ein.

Die Kamptalgärten beeindruckten die Jury als erste und größte Gartenkooperation in Österreich. Darüber hinaus habe es der Verein Kamptalgärten geschafft, einen Bogen von Botanik bis hin zur Kunst zu spannen. Dieses erfolgreiche Projekt habe dazu beigetragen, Österreich als gartentouristisch interessantes Land zu positionieren, heißt es in der Begründung.

Am „Alpinen Gartenparadies im Alpenresort Schwarz“ lobte die Jury den 1.100 Quadratmeter großen Naturerlebnissee, den Alpinen-Outdoor-Saunagarten und den Feng-Shui-Garten, die nicht nur das Gesamtangebot des Alpenresorts Schwarz abrunden, sondern ein einzigartiges Hotelangebot darstellen.

Das „Kräuterdorf Irschen“ beeindruckte die Jury mit Kräutergärten auf 1.200 m Seehöhe und 300 Bauerngärten. 517 Pflanzenarten, davon 42 offiziell anerkannte Heilpflanzen und 115 Volksheilpflanzen unterstreichen die gartentouristische Kompetenz im Allgemeinen und die Konzentration auf Kräuter im Speziellen. Irschen habe auf beispielhafte Weise gezeigt, wie man sich durch eine thematische Konzentration erfolgreich als Marke positionieren kann.

(Quelle: TP/OTS)


Fazit

Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie die Verbindung von öffentlicher und privater Initiative im Rahmen langfristiger Konzepte zu einer Aufwertung des touristischen Angebots führt bzw. dabei hilft, Regionen zu positionieren. Für Gastronomie und Hotellerie in den Regionen ergeben sich hier weitreichende Möglichkeiten, im Image zu partizieren.


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