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[30-06-07 • Karina Matejcek
Tags: marketing


Längst ist es für Journalisten selbstverständlich, das Internet für Recherchen zu nutzen. Und zweifellos würden Sie sich über redaktionelle Erwähnungen freuen. Doch die journalistische Tätigkeit ist geprägt von Zeitdruck und technischen Notwendigkeiten. Um Journalisten bei ihrer Tätigkeit effektiv zu unterstützen, haben viele Unternehmen daher einen eigenen Pressebereich auf der Website eingerichtet. Doch was gehört alles in einen Online-Pressebereich? Und in welcher Form muss es aufbereitet werden?




Journalisten recherchieren gern im Web. Mit optimal aufbereiteten Inhalten erhöhen Sie Ihre Chancen auf Medienpräsenz.




Ist Ihr Webauftritt journalistengerecht?

In einem Online-Pressebereich können Sie Journalisten folgende Inhalte bieten:

- aktuelle Pressemitteilungen
- Archiv früherer Aussendungen
- Materialien zur Firmengeschichte
- Facts and Figures
- Fotos des Managements, der Inhaber
- Unternehmenslogos und Produktabbildungen
- Folder und Prospekte
- Terminkalender und Veranstaltungshinweise
- Videos
- Kontaktdaten
- Registrierungsformular für regelmäßige E-Mail-Aussendungen

Achten Sie dabei darauf, dass die Materialien so aufbereitet sind, dass einer weiteren Nutzung und Umarbeitung durch den Redakteur für Print- und Online-Medien nichts im Wege steht.

Für Fotos bedeutet dies, dass eine Version bereitgestellt werden muss, die in Auflösung und Format reprofähig ist. Geht es an anderen Stellen der Website immer darum, Dateigrößen zu minimieren und Fotos zu komprimieren sowie webgerecht aufzubereiten, so ist hier genau das Gegenteil gefragt.

Ebenso werden Textinformationen so erwartet, dass eine Übernahme in das Redaktionssystem des Mediums möglichst einfach ist. Wenn längere Texte zur Verfügung gestellt werden, so als ungeschütztes PDF ohne Worttrennungen, aus dem der Text herauskopiert werden kann. Word-Dokumente könnten Makroviren enthalten, speichern Sie die Dokumente besser als Text (.txt)- oder RFT(.rtf)-Dateien ab. Bildmaterial sollte immer separat bereitgestellt werden.

Wichtig sind auch spezielle Ansprechpartner für die Presse – diese sollten regelmäßig ihr Postfach leeren und Anfragen umgehend beantworten.

Was übrigens im Pressebereich fehl am Platz ist: Eine Presseschau mit bereits erschienenen Publikationen über Ihr Haus. Dies interessiert Journalisten nur am Rande, die ja ihre eigene Story schreiben wollen. Daher ist die Presseschau besser im allgemeinen Webcontent untergebracht.


Fazit

Der Webauftritt spielt im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle und die Informationen für die Presse sollten daher immer aktuell und gut gepflegt sein. Wichtig sind ein freier Zugang und eine optimale Aufbereitung von Texten und Bildmaterial sowie die Angabe aller wesentlichen Kontaktdaten, unter denen Sie bzw. die zuständigen Mitarbeiter erreichbar sind.


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